„Den Islam“ gibt es nicht? Selbstverständlich gibt es ihn. Er ist das Konglomerat der Glaubenspraxis seiner Anhänger und seine theologische Basis. Das Prinzip, wonach man von einer Einheit sprechen kann, wenn zwischen den Bestandteilen dieser Einheit genügend Gemeinsamkeiten bestehen, um die Einheit sinnvoll von anderen Einheiten abzugrenzen, trifft auch auf den Islam zu. Vor allem über den real existierenden Islam, der sich vorrangig über die Einstellungen aller Muslime definiert, lassen sich empirisch gesicherte Aussagen machen.

Gerade von jenen, die eine Differenzierung hinsichtlich der Pluralität des Islams einfordern, um den Islam vor Kritik zu immunisieren, hört man allenthalben pauschalisierende und beschönigende Argumente über „den Islam“, die nachfolgend mit Hilfe von Zahlen widerlegt werden sollen. Weiterlesen

Juden sind in Deutschland zunehmend rassistischen Anfeindungen ausgesetzt. Die Zahl der antisemitischen Straftaten nimmt rasant zu. Was in den etablierten Medien aus Angst vor dem Rassismusvorwurf oft nicht diskutiert wird: Die neue Antisemitismuswelle scheint überwiegend durch muslimische Migranten geprägt zu sein. Journalistische Beiträge über den aufkommenden Antisemitismus oszillieren stattdessen zwischen empirisch nicht fundierten Mutmaßungen und dem Verweis auf den vermeintlich größeren Antisemitismus unter der Mehrheitsbevölkerung.

Der vorliegende Beitrag soll diese journalistische Leerstelle schließen und bietet eine kurze Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse empirischer Studien zur muslimischen Judenfeindlichkeit, Überlegungen zu ihren Ursachen und eine abschließende Kommentierung der aktuellen Entwicklung.

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Der ganzen Welt geht es seit vier Jahrzehnten immer besser. Nie lebten die Menschen gesünder, länger, gebildeter und toleranter als heute. Vor 40 Jahren lebte noch die Hälfte aller Menschen in extremer Armut, heute ist es nur noch ein Zehntel aller Erdbewohner. Dieser Fortschritt fällt in islamischen Ländern weitaus geringer aus. Neben dem Westen ist vor allem der politische Islam als Ursache für das Leid der islamischen Welt zu nennen.
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Sehr geehrter Herr Professor,
 
Sie haben am Montag in Ihrer Vorlesung die These vertreten, dass der Islamismus ein einzig durch den Westen (genauer: die USA?) erschaffenes Konstrukt sei, das bei der Ressourcenerschließung helfen solle. Ich glaube, dass dieser These eine Monokausalität inhärent ist, die dem Phänomen „Islamismus“ nicht gerecht wird.

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Glaubst du an Gott und hältst ihn für wahr? Ich lade dich ein, einige Argumente der weltanschaulichen Gegenposition zu lesen, die Gott als höchst unwahrscheinlich darstellen.

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Im Rahmen einer Studie des WZB versuchte Ruud Koopmans herauszufinden, warum Muslime in ganz Europa zu den Schlusslichtern auf dem Arbeitsmarkt zählen. Er führte eine Umfrage mit 7000 Personen in sechs europäischen Ländern durch.

Ergebnis: Nicht die ethnische Diskriminierung und der Rassismus gegenüber Muslimen seien die Hauptgründe für die ausbleibende Integration, sondern vor allem soziokulturelle Faktoren. Fehlende Sprachkenntnisse, ausbleibende interethnische Kontakte und religiöse Wertvorstellungen sind laut Koopmans die entscheidenderen Barrieren für den Arbeitsmarkt.
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Bibel und islamische Schriften lehren, dass gleichgeschlechtliche Liebe eine schwere Sünde und unnatürlich sei. Das führt bei unkritischer Übernahme dieser veralteten Moral oft zu einer Diskriminierung und Kriminalisierung homosexueller Menschen. Dabei ist Homosexualität etwas Natürliches und auch in der Tierwelt kein seltenes Phänomen

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Aus Sicht der Naturwissenschaften und vor allem der Neurobiologie kann es eigentlich keinen Zweifel mehr daran geben, dass psychische Prozesse, genauso wie Prozesse der Wahrnehmung, der Kognition und der Motorik aufs Engste mit der Aktivität von Nervenzellen in unterschiedlichen Regionen des Gehirns verbunden sind. Ein Geist, wie er in den monotheistischen Religionen vorausgesetzt wird, widerspricht jeglichen physikalischen Prinzipien und ist ausgemachter Anthropozentrismus. Die Seele sitzt natürlicherweise im Gehirn und ist Resultat dessen.

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Mein Beileid an alle, die durch die gestrigen terroristischen Angriffe in Paris leiden müssen!

Ich hoffe inständig, dass die Terroristen damit nicht das erreichen, was sie vorhaben: Die Gesellschaft zu spalten, Unfrieden und Ängste zu schaffen in dem von ihnen so gehassten freiheitlichen Europa.

Es wird jetzt erfahrungsgemäß zwei Reaktionen geben, welche beide gefährlich sind:

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