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Konfessionalität und Religiosität angehender Lehrkräfte in NRW

Aus den Studien zur LehrerInnen-Professionalität (StuLP) von Prof. Dr. Maria Anna Kreienbaum und Katja Schwaniger (M.A.) geht hervor, dass 89,9% derjenigen, die in NRW das Lehramt anstreben, (christlich-) konfessionell gebunden sind.[1] Demgegenüber sind nur 70,59% der Bevölkerung in NRW einer christlichen Religionsgemeinschaft (evangelisch und römisch-katholisch) zugehörig.[2]
Der hohe Anteil konfessionell gebundener Lehramtsstudierender ist schwer in Einklang zu bringen mit der degenerativen Entwicklung der Anzahl der Deutschen, die konfessionell gebunden sind als auch mit der immer weiter sinkenden Religiosität. Es deutet vieles darauf hin, dass die Konfession nur noch tradiertes Relikt der Elterngeneration ist, welches allerdings immer seltener mit einem persönlichen Glauben einhergeht. Außerdem ist die Diskriminierung von atheistischen oder andersgläubigen LehramtsanwärterInnen eine Ursache. Diese werden an staatlich finanzierten Konfessionsschulen systematisch benachteiligt.

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Die Seele als immaterielle Entität ist widerlegt

Aus Sicht der Naturwissenschaften und vor allem der Neurobiologie kann es eigentlich keinen Zweifel mehr daran geben, dass psychische Prozesse, genauso wie Prozesse der Wahrnehmung, der Kognition und der Motorik aufs Engste mit der Aktivität von Nervenzellen in unterschiedlichen Regionen des Gehirns verbunden sind. Ein Geist, wie er in den monotheistischen Religionen vorausgesetzt wird, widerspricht jeglichen physikalischen Prinzipien und ist ausgemachter Anthropozentrismus. Die Seele sitzt natürlicherweise im Gehirn und ist Resultat dessen.

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