Macht es Sinn, mit regressiven Linken oder autoritären Rechten über Islam oder Migration zu diskutieren?

Eher nicht, denn:

1. Selbst wenn sie die Wahrheit einer These als solche aufgrund zwingender Beweise anerkennen (müssten), sind regressive Linke der Meinung, dass diese aus moralischen Gründen verschwiegen werden sollte. Autoritäre Rechte verschließen sich der Wahrheit vorzugsweise durch ihre ungeprüfte Ablehnung („fake news“). Weiterlesen

Rassismus: Konfrontation statt Instrumentalisierung

Schach, schwarz-weiße Springer Konfrontation

Erst zu wissen, wie wir sind, hilft uns, uns zu ändern.

Der Rassismusbegriff wird heute inflationär ausgeweitet und instrumentalisiert und erfährt dadurch eine Zweckentfremdung, die seiner eigentlichen markanten Bedeutung nicht mehr gerecht wird. Er verkommt zum politischen Werkzeug, das acht- und maßlos benutzt wird.

Dieser Beitrag soll die Grundlagen von Rassismus unter Betrachtung diverser Studien darlegen und das Bewusstsein des Lesers schärfen, mit diesen Grundlagen umzugehen.

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Judenfeindlichkeit muslimischer Migranten

Juden sind in Deutschland zunehmend rassistischen Anfeindungen ausgesetzt. Die Zahl der antisemitischen Straftaten nimmt rasant zu. Was in den etablierten Medien aus Angst vor dem Rassismusvorwurf oft nicht diskutiert wird: Die neue Antisemitismuswelle scheint überwiegend durch muslimische Migranten geprägt zu sein. Journalistische Beiträge über den aufkommenden Antisemitismus oszillieren stattdessen zwischen empirisch nicht fundierten Mutmaßungen und dem Verweis auf den vermeintlich größeren Antisemitismus unter der Mehrheitsbevölkerung.

Der vorliegende Beitrag soll diese journalistische Leerstelle schließen und bietet eine kurze Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse empirischer Studien zur muslimischen Judenfeindlichkeit, Überlegungen zu ihren Ursachen und eine abschließende Kommentierung der aktuellen Entwicklung.

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Autoritäre Einstellungen bei Schülern mit besonderer Berücksichtigung der Religionszugehörigkeit

Als eine der ersten empirischen deutschsprachigen Studien in diesem Bereich wurden im Rahmen einer Masterarbeit autoritäre Einstellungen von 668 SchülerInnen mit besonderer Berücksichtigung der Religionszugehörigkeit gemessen. Der Fragebogen ermittelte Einstellungen zu den Themen Minderheitenfeindlichkeit, der Bedeutsamkeit der eigenen Weltanschauung, Einstelllungen zur Erziehung, Demokratie sowie Rollenbildern und Sexualität. Während die Einstellungen von SchülerInnen christlichen Glaubens und jenen ohne Religionszugehörigkeit oft nur marginal voneinander abwichen, erwiesen sich die muslimischen SchülerInnen in fast allen Bereichen als autoritärer.
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Die Welt steht nicht am Abgrund

Die Gestrigen greifen nach der Macht

Man könnte meinen, es könne kaum schlimmer werden: Der rechtspopulistische, frauen-, minderheiten- und wissenschaftsfeindliche Donald Trump kommt in den USA an die Macht. In Polen wird unter der nationalkonservativen PiS-Partei die Gewaltenteilung abgeschafft und „Jesus Christus“ zum König inthronisiert. „Trotzige“ Lehrer werden entlassen, damit die neuen Lehrpläne und Schulbücher die geforderte patriotische Erziehung nachhaltig in die Köpfe der Jugend einhämmert. Ähnliches findet sich in der Türkei unter Recep Tayyip Erdoğan wieder. Dort wird die „Säuberung“ der Universitäten, der Wissenschaft, der Philosophie, der Kunst, des Justizsystems, des Parlaments, der Kurdengebiete, der Medien und des Militärs seit einigen Monaten vollzogen. Wer nicht auf einer Linie mit dem religiösen Fundamentalismus der Obrigkeit steht, wird entlassen und bei Widerworten eingesperrt – oder Schlimmeres. Die Familien der „Querulanten“ werden beobachtet, bewacht oder ebenfalls inhaftiert und als Druckmittel benutzt. Weiterlesen

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»Debatte um „Nafri“ – ich verstehe sie nicht«

Ich kann die Debatte um Silvester, bestimmte Tweets und den Fachjargon einer Behörde nicht wirklich nachvollziehen. Es gibt so vieles, das es verdient hätte, einen Shitstorm auszulösen. Dass die Polizei hingegen Kurzbezeichnungen nutzt, Kollektive, Ethnien, Völker, ja ganze Kontinentabschnitte zusammenfasst, sollte, dem Pragmatismus des Amtes geschuldet, einleuchten. Oder?

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Identitätsstudie: Immer mehr Menschen bezeichnen sich als Weltbürger

Immer mehr Menschen definieren sich hauptsächlich als Weltbürger und nicht über ihr Land oder ihre Religion. Das ist das Ergebnis einer großen Umfrage der BBC, die bei 20.000 Menschen in 18 Ländern durchgeführt wurde. Vor allem in den Ländern China, Nigeria, Peru und Indien war der Bevölkerung die Nationalität nicht besonders wichtig. 73% der Nigerianer gaben zum Beispiel an, sich als Weltbürger zu sehen.

Rückläufig ist dieser Trend hingegen in den entwickelten Industrienationen. In Deutschland war der Nationalismus seit Beginn der Befragung vor 15 Jahren noch nie so ausgeprägt wie heute. Nur 30% der Deutschen bezeichneten sich als Weltbürger.
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Religion als Integrationshemmnis

Im Rahmen einer Studie des WZB versuchte Ruud Koopmans herauszufinden, warum Muslime in ganz Europa zu den Schlusslichtern auf dem Arbeitsmarkt zählen. Er führte eine Umfrage mit 7000 Personen in sechs europäischen Ländern durch.

Ergebnis: Nicht die ethnische Diskriminierung und der Rassismus gegenüber Muslimen seien die Hauptgründe für die ausbleibende Integration, sondern vor allem soziokulturelle Faktoren. Fehlende Sprachkenntnisse, ausbleibende interethnische Kontakte und religiöse Wertvorstellungen sind laut Koopmans die entscheidenderen Barrieren für den Arbeitsmarkt.
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Ausblick auf die kommenden Jahre in Deutschland

Die Länder auf der Balkanroute schließen ihre Grenzen ohne Deutschland oder Griechenland in ihre Pläne einbezogen zu haben während Merkel im Alleingang eine Flüchtlingspolitik durchzusetzen versucht, für die sie in der eigenen Bevölkerung und in den anderen EU-Staaten kaum bis keinen Rückhalt erfährt. Eine europäische Lösung gibt es nicht und wird es wenn überhaupt erst geben, wenn es schon (fast) zu spät ist.

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