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»Debatte um „Nafri“ – ich verstehe sie nicht«

Ich kann die Debatte um Silvester, bestimmte Tweets und den Fachjargon einer Behörde nicht wirklich nachvollziehen. Es gibt so vieles, das es verdient hätte, einen Shitstorm auszulösen. Dass die Polizei hingegen Kurzbezeichnungen nutzt, Kollektive, Ethnien, Völker, ja ganze Kontinentabschnitte zusammenfasst, sollte, dem Pragmatismus des Amtes geschuldet, einleuchten. Oder?

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„Gottgelenkte Evolution“ – ein gescheiterter Versuch der Konsensfindung

Das Konzept einer „gottgelenkten Evolution“ wird als Kompromiss zwischen Kreationismus und der wissenschaftlichen Evolutionsbiologie angeboten. Mit einem wissenschaftlich begründeten Verständnis evolutionärer Prozesse ist dieses Konzept nicht vereinbar, denn alle Beobachtungen deuten auf ungelenkte Evolution hin. Zudem werfen Versuche einer Vereinigung beider Konzepte unlösbare theologische Probleme auf. Weiterlesen

Autoritarismus, die größte Gefahr der freiheitlichen Welt

In vielen westlichen Staaten feiern rechte und nationalistische Parteien große Erfolge. AfD, Front National, Trump, Orban und Co fordern eine Rückbesinnung auf nationale Interessen, appellieren an den Patriotismus und kompromittieren Fremdgruppen pauschalisierend als fremde, die Gesellschaft bedrohende Gefahr. Dass die Europäer sich wieder rechten Politikern zuwenden, erscheint angesichts des historisch erst vor kurzem wütenden Nationalsozialismus anachronistisch. Gleichzeitig gewinnen kollektivistisch denkende fundamentalistische Muslime politisch wie gesellschaftlich an Macht und etablieren autoritative Strukturen. Beide Gruppen sind gleichermaßen als Gefahr für unsere freiheitliche Welt anzusehen. Die Grundlagen ihres Denkens sind sich ähnlicher, als sie es wahrhaben wollen. Eine Analyse.

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Jan Böhmermann, ein Kämpfer für die freie Meinungsäußerung

Es herrscht viel Aufregung um das Schmähgedicht, das wahrlich seinen Namen verdient hat. Klar ist, dass dieses Gedicht inhaltlich völlig daneben und wahrscheinlich auch strafrechtlich relevant ist. In jedem Feuilleton einer jeden seriösen Zeitung würde dieses Gedicht wohl – völlig zu Recht – die schlechteste Note erhalten. Doch besitzt es vielleicht mehr als den bloßen Inhalt? Ich meine: Ja. Es ist in einen politischen Kontext einzuordnen, der mehrere Dimensionen aufweist:

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