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Kühle Köpfe und hitzige Gemüter

Muss oder sollte die Polizei Informationen in verschiedenen Sprachen bereit stellen? Oder ist von den hier lebenden Menschen mit Migrationshintergrund zu erwarten, dass sie zu diesem Zweck die deutsche Sprache erlernen?
Felix Bölter kommentiert die Kritik am Verhalten der Polizei anlässlich eines kürzlichen Großeinsatzes sowie die darauf folgenden Reaktionen.

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Macht es Sinn, mit regressiven Linken oder autoritären Rechten über Islam oder Migration zu diskutieren?

Eher nicht, denn:

1. Selbst wenn sie die Wahrheit einer These als solche aufgrund zwingender Beweise anerkennen (müssten), sind regressive Linke der Meinung, dass diese aus moralischen Gründen verschwiegen werden sollte. Autoritäre Rechte verschließen sich der Wahrheit vorzugsweise durch ihre ungeprüfte Ablehnung („fake news“). Weiterlesen

Rassismus: Konfrontation statt Instrumentalisierung

Schach, schwarz-weiße Springer Konfrontation

Erst zu wissen, wie wir sind, hilft uns, uns zu ändern.

Der Rassismusbegriff wird heute inflationär ausgeweitet und instrumentalisiert und erfährt dadurch eine Zweckentfremdung, die seiner eigentlichen markanten Bedeutung nicht mehr gerecht wird. Er verkommt zum politischen Werkzeug, das acht- und maßlos benutzt wird.

Dieser Beitrag soll die Grundlagen von Rassismus unter Betrachtung diverser Studien darlegen und das Bewusstsein des Lesers schärfen, mit diesen Grundlagen umzugehen.

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Warum wir unsere Meinungen nicht ändern

Niemand überdenkt sein Weltbild gerne. Es macht uns aus und gibt uns ein Zugehörigkeitsgefühl. Die Irrationalität des Weltbildes ist dafür vollkommen unerheblich. Sogenannte kognitive Verzerrungen helfen uns dabei, wider die Fakten an unserer Meinung festzuhalten. Insbesondere politische Ansichten werden zunehmend durch Emotionen bestimmt und gefährden so den rationalen Diskurs. Weiterlesen

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Judenfeindlichkeit muslimischer Migranten

Juden sind in Deutschland zunehmend rassistischen Anfeindungen ausgesetzt. Die Zahl der antisemitischen Straftaten nimmt rasant zu. Was in den etablierten Medien aus Angst vor dem Rassismusvorwurf oft nicht diskutiert wird: Die neue Antisemitismuswelle scheint überwiegend durch muslimische Migranten geprägt zu sein. Journalistische Beiträge über den aufkommenden Antisemitismus oszillieren stattdessen zwischen empirisch nicht fundierten Mutmaßungen und dem Verweis auf den vermeintlich größeren Antisemitismus unter der Mehrheitsbevölkerung.

Der vorliegende Beitrag soll diese journalistische Leerstelle schließen und bietet eine kurze Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse empirischer Studien zur muslimischen Judenfeindlichkeit, Überlegungen zu ihren Ursachen und eine abschließende Kommentierung der aktuellen Entwicklung.

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Hate-Speech und Social-Justice – Zensur in Deutschland

Im Zuge des Netzwerk-Durchsetzungsgesetzes ermächtigt die Bundesregierung NGOs festzulegen, was unter den Begriff „Hate-Speech“ fällt. Negative Auswirkungen auf die Meinungsfreiheit in der Bundesrepublik könnten die Folge dieses kurzfristigen Denkens sein. Ist dieses Vorgehen mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung zu vereinbaren, und welche Rolle spielt die „Social-Justice“-Bewegung?

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Personalität bei Robert Spaemann und Peter Singer

Sollte man Menschen und Tiere töten dürfen? Wenn ja: unter welchen Bedingungen? Wenn nein: welche Gründe sprechen dagegen? Einig sind sich die meisten Philosophen darin, dass das Vorhandensein von Personalität Garant für einen besonderen Lebensschutz sein sollte. Weniger einig sind sich Philosophen[1] allerdings bezüglich einer Begriffsbestimmung des Phänomens „Personalität“ und den daraus resultierenden ethischen Implikationen.

Der vorliegende Text soll eine Einführung in die Theorie der Personalität bieten, um darauf aufbauend zwei konträre philosophische Positionen zu thematisieren. Sowohl für Robert Spaemann als auch für Peter Singer wird das jeweilige Verständnis von Personalität und dessen ethischen Implikationen für die Medizin- und Tierethik untersucht. Während Spaemann, ein entschiedener Sterbehilfe- und Abtreibungsgegner, jegliche Relativierungen des Rechts auf und Bedingungen für das Leben ablehnt, setzt sich Singer für seinen Eigenschaftsansatz ein, der Personalität und somit auch ein Mehr an Rechten an Bedingungen und Fähigkeiten koppelt.

Beide Positionen werden abschließend in einer Synopse gegenübergestellt und zusammengefasst.

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Autoritäre Einstellungen bei Schülern mit besonderer Berücksichtigung der Religionszugehörigkeit

Als eine der ersten empirischen deutschsprachigen Studien in diesem Bereich wurden im Rahmen einer Masterarbeit autoritäre Einstellungen von 668 SchülerInnen mit besonderer Berücksichtigung der Religionszugehörigkeit gemessen. Der Fragebogen ermittelte Einstellungen zu den Themen Minderheitenfeindlichkeit, der Bedeutsamkeit der eigenen Weltanschauung, Einstelllungen zur Erziehung, Demokratie sowie Rollenbildern und Sexualität. Während die Einstellungen von SchülerInnen christlichen Glaubens und jenen ohne Religionszugehörigkeit oft nur marginal voneinander abwichen, erwiesen sich die muslimischen SchülerInnen in fast allen Bereichen als autoritärer.
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Die islamische Welt gegen den Fortschritt

Der ganzen Welt geht es seit vier Jahrzehnten immer besser. Nie lebten die Menschen gesünder, länger, gebildeter und toleranter als heute. Vor 40 Jahren lebte noch die Hälfte aller Menschen in extremer Armut, heute ist es nur noch ein Zehntel aller Erdbewohner. Dieser Fortschritt fällt in islamischen Ländern weitaus geringer aus. Neben dem Westen ist vor allem der politische Islam als Ursache für das Leid der islamischen Welt zu nennen.
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