Die islamische Welt gegen den Fortschritt

Der ganzen Welt geht es seit vier Jahrzehnten immer besser. Nie lebten die Menschen gesünder, länger, gebildeter und toleranter als heute. Vor 40 Jahren lebte noch die Hälfte aller Menschen in extremer Armut, heute ist es nur noch ein Zehntel aller Erdbewohner. Dieser Fortschritt fällt in islamischen Ländern weitaus geringer aus. Neben dem Westen ist vor allem der politische Islam als Ursache für das Leid der islamischen Welt zu nennen.
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Debattenkultur heute: Zwischen Political Correctness und alternativen Fakten

In wichtigen gesellschaftlichen Debatten ist das Sprechen miteinander einem Sprechen gegeneinander gewichen. Das Faktum scheint dabei zur leeren Worthülse zu verkommen. Wichtiger als Wahrheiten, die eigentlich die Basis eines rationalen Diskurses stellen sollten, werden in politischen Diskursen Aussagen, die der gesellschaftlichen Positionierung dienen. Die Sprache fungiert als Distinktionsmerkmal: Wer das Falsche sagt, gehört nicht dazu. Auch gefühlte Wahrheiten werden, so lange sie bequem sind, um jeden Preis am Leben gehalten.

Nicht nur Verschwörungstheorien und Szenarien des Weltunterganges zeichnende Rechte, sondern auch linke Vertreter der Political Correctness, leisten durch das Übergehen von Fakten der politischen und gesellschaftlichen Lagerbildung Vorschub.
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Die Welt steht nicht am Abgrund

Die Gestrigen greifen nach der Macht

Man könnte meinen, es könne kaum schlimmer werden: Der rechtspopulistische, frauen-, minderheiten- und wissenschaftsfeindliche Donald Trump kommt in den USA an die Macht. In Polen wird unter der nationalkonservativen PiS-Partei die Gewaltenteilung abgeschafft und „Jesus Christus“ zum König inthronisiert. „Trotzige“ Lehrer werden entlassen, damit die neuen Lehrpläne und Schulbücher die geforderte patriotische Erziehung nachhaltig in die Köpfe der Jugend einhämmert. Ähnliches findet sich in der Türkei unter Recep Tayyip Erdoğan wieder. Dort wird die „Säuberung“ der Universitäten, der Wissenschaft, der Philosophie, der Kunst, des Justizsystems, des Parlaments, der Kurdengebiete, der Medien und des Militärs seit einigen Monaten vollzogen. Wer nicht auf einer Linie mit dem religiösen Fundamentalismus der Obrigkeit steht, wird entlassen und bei Widerworten eingesperrt – oder Schlimmeres. Die Familien der „Querulanten“ werden beobachtet, bewacht oder ebenfalls inhaftiert und als Druckmittel benutzt. Weiterlesen

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»Debatte um „Nafri“ – ich verstehe sie nicht«

Ich kann die Debatte um Silvester, bestimmte Tweets und den Fachjargon einer Behörde nicht wirklich nachvollziehen. Es gibt so vieles, das es verdient hätte, einen Shitstorm auszulösen. Dass die Polizei hingegen Kurzbezeichnungen nutzt, Kollektive, Ethnien, Völker, ja ganze Kontinentabschnitte zusammenfasst, sollte, dem Pragmatismus des Amtes geschuldet, einleuchten. Oder?

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„Gottgelenkte Evolution“ – ein gescheiterter Versuch der Konsensfindung

Das Konzept einer „gottgelenkten Evolution“ wird als Kompromiss zwischen Kreationismus und der wissenschaftlichen Evolutionsbiologie angeboten. Mit einem wissenschaftlich begründeten Verständnis evolutionärer Prozesse ist dieses Konzept nicht vereinbar, denn alle Beobachtungen deuten auf ungelenkte Evolution hin. Zudem werfen Versuche einer Vereinigung beider Konzepte unlösbare theologische Probleme auf. Weiterlesen